Rechtsquellen und Verträge der KVWL

Palliativmedizinische Versorgung

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hatte mit den Verbänden der Krankenkassen einen Vertrag zur flächendeckenden palliativmedizinischen Versorgung zum 01.07.2011 abgeschlossen.

Dieser Vertrag gilt grundsätzlich für alle Krankenkassen, wobei für einzelne Betriebskrankenkassen ein Beitrittsverfahren erfolgt.

Ab dem 01.07.2013 ist jetzt eine neue, aktualisierten Vereinbarung in Kraft getreten, die nachstehend zum Lesen und Download bereitgestellt ist.
Desweiteren finden Sie hier auch die Anlagen 1, 2, 3, 3a und 7 in neuester Ausführung.

Trennung

Neue Vereinbarung zur Betreuung von Palliativpatienten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Quartalswechsel haben sich in unserer Arbeit einige Neuerungen ergeben. Über das Wichtigste möchten wir Sie kurz informieren:

Ab 01.07.2013 tritt der neue Palliativ(nachfolge)vertrag in Kraft:

  • Ihre bestehenden bisherigen Genehmigungen bleiben in Kraft; neue Anträge sind von den schon am Vertrag teilnehmenden Kollegen nicht zu stellen.
  • Spezielle Fort- und Weiterbildungsnachweise sind für Hausärzte weiterhin nicht zwingend notwendig, aber erwünscht. Zu unseren Qualitätszirkeln werden wir Sie daher auch zukünftig einladen.
  • Ebenso bleibt die Abrechnungsmöglichkeit der Ziffern gemäß Anlage 5 unverändert. Die Abrechnungsmöglichkeit entfällt nur dann, wenn im Krankheitsverlauf die tägliche Mitbehandlung des Palliativnetzes erforderlich wird (sog. Vollversorgung).

Anlagen 3+3a:

  • Die neu gestalteten Anlagen 3 und 3a sind wie bisher vom HA/FA vollständig auszufüllen und umgehend an das Palliativnetz Höxter zu faxen: 0 52 77 – 9 58 89. (Bitte leserlich, möglichst umfassend, komplette Stammdaten oben links, Unterschriften, Praxis-Stempel, möglichst auch Krankenhaus-Berichte).
  • NEU: Die Anlagen 3+3a werden geprüft, die Voraussetzungen und die Notwendigkeit der akuten palliativmedizinischen Versorgung wird durch einen Qualifizierten Palliativarzt (QPA) dokumentiert und anschließend werden beide Anlagen umgehend durch das Palliativnetz an die KVWL weitergegeben.
  • Die alten Anlagen dürfen nicht mehr benutzt werden. Eine Übergangsfrist ist nicht vorgesehen.

Einschreibung und Abrechnung

  • Mit dem Tag der Einschreibung beginnt die Abrechnungsmöglichkeit nach Anlage 5. Diese gilt zunächst für 8 (statt wie bisher 6) Wochen und endet dann. Eine weitere Betreuungsnotwendigkeit muss der KVWL/Krankenkasse gegenüber neu angezeigt und begründet werden. Die Koordinatorinnen bzw. der QPA müssen daher alle 8 Wochen diesbezüglich mit Ihnen Rücksprache halten.

Anlage 7

  • Bitte senden Sie uns diese nach Tod des Patienten möglichst umgehend und vollständig zurück. Wir benötigen Ihre Angaben für unsere Statistik und Qualitätsverbesserung.