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Angehörigen-Befragung

Befragung von Angehörigen, die Patienten bis zuletzt versorgt haben:

60 Bögen versandt, Rücklauf 38

Frage 1:

Wie haben Sie/Ihr Angehöriger vom Palliativnetz Höxter erfahren?

  • Hausarzt = 17
  • Palliativmediziner (QPA) = 1
  • Krankenhaus = 6
  • Pflegedienst = 11
  • Freunde/ Bekannte = 6
  • Sonstiges = 2
  • Mehrfachnennungen möglich

Frage 2:

Wie lange wurde Ihr verstorbener Angehöriger vom Palliativnetz Höxter betreut?

  • weniger als 1 Woche = 9
  • zwischen 1 Woche und 1 Monat = 15
  • mehr als 1 Monat = 13

Frage 3:

"Wir wußten nach Aufnahme in das Palliativnetz, wer unser Ansprechpartner ist."

  • trifft voll zu = 31
  • überwiegend = 3
  • trifft gar nicht zu =
  • nicht in Anspruch genommen =

Frage 4:

Wurde Ihr verstorbener Angehöriger hauptsächlich durch den Hausarzt betreut?

  • ja = 28
  • nein = 9
  • weiß ich nicht =

Frage 5:

Wenn ja, wäre eine vermehrte Betreuung durch einen Palliativmediziner aus Ihrer Sicht wünschenswert gewesen?

  • ja = 10
  • nein = 19
  • weiß ich nicht = 1
  • keine Angabe = 10

Frage 6:

Konnte Ihrem verstorbenen Angehörigen aus Ihrer Sicht bei der Linderung seiner Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot geholfen werden?

  • ja immer = 15
  • überwiegend = 15
  • selten = 0
  • nie = 1
  • nicht in Anspruch genommen = 4

Frage 7:

Wurde ausreichend schnell auf die Beschwerden Ihres Angehörigen reagiert?

  • ja immer = 23
  • überwiegend = 11
  • selten = 1
  • nie = 0
  • nicht in Anspruch genommen = 2

Frage 8:

Wie zufrieden waren Sie mit der Unterstützung in seelisch/psychisch schwierigen Phasen?

  • sehr zufrieden = 20
  • zufrieden = 6
  • nicht genutzt = 9
  • unzufrieden = 2
  • sehr unzufrieden = 0

Frage 9:

Wie zufrieden waren Sie mit der Beratung/Unterstützung in organisatorischen Fragen?

  • sehr zufrieden = 20
  • zufrieden = 8
  • nicht genutzt = 6
  • unzufrieden = 2
  • sehr unzufrieden = 0

Frage 10:

Was hat Ihrem Angehörigen/Ihnen besonders gefallen?

Antworten - Zitate:

  • Die Aussicht so schmerzfrei wie möglich zu Hause sterben zu können.
  • schnelle Hilfe
  • Leider verstarb mein Mann schon 2 Tage, nachdem wir ihn nach Hause geholt hatten. Das Vorgespräch mit der Vertreterin des Palliativ-Netzes war sehr hilfreich und stärkend.
  • Verständnis für Patienten und Angehörige, hat Sicherheit und Stärke gegeben, wir waren nicht allein!
  • Ein kompetenter und neutraler Ansprechpartner, der uns immer zur Verfügung stand.
  • sehr hilfsbereit
  • Frau Hesping war immer für uns erreichbar, sie war sehr hilfsbereit und hat uns auch medizinisch gut beraten. Sehr gute Absprache mit dem Medizinischen Dienst, der Caritas und unserem Hausarzt Blümel.
  • Die schnelle professionelle Betreuung. Das Erscheinen des Arztes kurz nach dem Tod meines Vaters.
  • Die Anwesenheit der Betreuerin.
  • Die Beratungen bezüglich "Patientenverfügung" sowie "Sterben in der häuslichen Umgebung".
  • Die sofortige Hilfe nach dem Gespräch mit dem Hausarzt Dr. Michael Stoltz, durch persönlichen Besuch von Frau Krüger, telefonischen Nachfragen, medizinischen Hinweisen auf Linderung der Schmerzen des Patienten und Hilfsangeboten bei eigener Überforderung durch Pflege und Schlafmangel.
  • Die gute Gespräche mit Palliativärztin Fr. Dr. Hoormann.
  • Die Zuwendung der Ehefrau und Kinder.
  • Dass schnell jemand da war und mit Rat uns helfen konnte.
  • Dass die Unterstützung im Hintergrund und nicht aufdringlich statt fand.

Auch positiv und hilfreich wurde die Unterstützung des Palliativnetz empfunden:

  • dank guter Erreichbarkeit
  • durch einfach Zuhören / Dasein
  • alles für den Patienten versucht
  • dabei immer mit sehr großem persönlichen Einsatz
  • Durch die sozial kompetente, empathische Gesprächsführung hat sich unsere Mutter auch in ihrer letzten schweren Lebensphase wertgeschätzt gefühlt.
  • Der Pflegedienst war immer, auch nachts erreichbar.
  • Der schnelle Informations-Austausch
  • Die klaren Aussagen zum Zustand des Patienten an die Angehörigen
  • Zeitnahe Betreuung und Beratung zur Linderung der Schmerzen
  • Die Unterstützung und Sicherheit Hilfe zu haben fallsnötig, die schnelle Erreichbarkeit, Bestärkung (seelische Unterstützung), sowie Zeit (mehr Zeit als in der normalen Pflege).
  • Regelmäßige Anrufe der Koordinatorinnen zur aktuellen Problemlage

Frage 11:

Haben Sie Vorschläge, was wir verbessern sollten?

Antworten - Zitate:

  • Der Kontakt müsste sofort durch den Hausarzt hergestellt werden, wenn klar ist, dass es keine Heilung gibt und der Allgemeinzustand sich verschlechtert, so dass der Betroffene noch selber in der Lage ist, aktiv den Kontakt zu pflegen oder über Maßnahmen zu entscheiden.
  • Alles perfekt !!!
  • Im Nachhinein möchte ich sagen, es wäre sehr hilfreich und stärkend gewesen, wenn der Hausarzt uns beraten und früher beim Palliativnetz angemeldet hätte.
    Vielleicht können die angeschlossenen Hausärzte darauf hingewiesen werden. Als Betroffener/ Angehöriger erkennt man nicht/will es nicht sehen, wie nah der Tod ist.
  • Danke für Ihre Hilfe und gute Beratung.
  • Weiter so! Herzlichen Dank!
  • Soll alles so prima bleiben.
  • Herzlichen Dank an Sie für die tolle Unterstützung.
  • Alles in Ordnung.
  • Vielen Dank für ihre gute Unterstützung während einer schwierigen Phase!
  • Gut, dass es das Palliative Care Netz im Kreis Höxter gibt; ich spreche öfter darüber.
  • Mehr Aufklärung in der Bevölkerung durch Hausarzt, Krankenhaus usw.
    Ein aussagefähiger Flyer wäre diesbezüglich sicherlich hilfreich.
  • Die Absprache zwischen Hausarzt und Palliativ-Netz verbessern:
    Gegebenenfalls durch einen gemeinsamen Besuch mit dem Hausarzt beim Patienten, da so die Vertrauensbasis besser aufgebaut werden kann.
  • Nein. Aber es ist schön, das es Sie gibt. Sie sind eine große Hilfe in der Not. Und dass man Sie immer und zu jeder Zeit erreichen kann. Danke!

Aber auch teilweise kritische Meinungen wurden geäussert:

  • Wir waren in der Todesstunde völlig auf uns gestellt.
  • Eine zentrale Stelle ist wichtig, die alle Informationen kennt und weitergeben kann. Zum Beispiel: Wo bekomme ich welche Hilfe? Wann bekomme ich welche Hilfe? Welche Dinge sind wichtig und müssen geregelt werden? Gibt es Hilfe bei anfallendem Schriftverkehr?
  • Eine personelle Aufstockung wäre wünschenswert, aber...
  • Ich habe keinen Vorschlag.
  • Nein
  • Wenn ein Arzt notwendig war, hätte er schneller vor Ort sein sollen. Wir haben meistens bis zu einer halben Stdunde oder mehr warten müssen.
    Ansonsten waren wir mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden. Dafür möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Ihnen und ihrem Team bedanken.
  • Keine Vorschläge möglich, da der Krankheitsverlauf für uns zu schnell zum Tode führte!

Einzelmeinungen:

  • Vom Palliativ-Arzt nichts gesehen!
  • Die Krankenschwestern überschätzen sich selbst und unterschätzen die Angehörigen.
    Sie geben sofort Morphine.
  • Angehörige nicht genügend einbezogen.
  • Fehlendes Fingerspitzengefühl.
  • Am Ende fehlte das Netz völlig trotz entsprechend erfolgter Vergütung.