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    Palliativ Netz für den Kreis Höxter e.V. - Aktuelles

Aktuelles

Das Palliativ Netz im Kreis Höxter e.V. veröffentlicht in diesem Bereich:
Aktuelles und Neuigkeiten · Fachbeiträge · Informationen für die Öffentlichkeit · Vortragseinladungen · u.ä.

Einladung zur Filmvorstellung

STERBEN
9 x nominiert für den deutschen Filmpreis

Ein Matthias Glasner Film

180 Minuten

Der Eintrittpreis ist ermäßigt und beträgt nur 5,00 Euro

Die Ehrenamtlichen unserer Hospizbewegung erhalten freien Eintritt.

Freitag, 17.05.2024
um 18 Uhr

im CINEPLEX
Warburg

Tickets an der Kinokasse

In Kooperation mit
Hospizbewegung Warburg

Telefonische Reservierung unter 05641-740888
(Anmeldung erbeten)

Anbei die Einladung als PDF zum Download:

Vortrag über ganzheitliche Versorgung und Netzwerkarbeit

Einblick in die Arbeit des Netzwerks für schwerstkranke
Menschen und ihre Angehörigen

Im Kreis Höxter steht das Palliativ Netz als Begleiter für schwerstkranke Menschen und ihrer Familien in der der letzten Lebensphase.

Es zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Gesundheitswesen aus. Ärzte, Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser ambulanten und stationären Hospizdienste arbeiten Hand in Hand, um eine nahtlose Versorgung zu gewährleisten.

Der Vortrag über das Palliativ Netz im Kreis Höxter wird ein breites Spektrum von Themen abdecken, um einen Einblick in die Herausforderungen und die Arbeit der palliativen Versorgung in unserer Region zu ermöglichen.

Die Teilnehmer dürfen sich auf praxisnahe Einblicke freuen.

Mittwoch, 17.04.2024
um 16 Uhr

im Cordt-Holstein-Haus
Weserstraße 10-12, 37688 Beverungen

Referentin:
Meike Gast

Koordinatorin im Palliativ Netz und Netzwerkkoordinatorin
für Hospiz- und Palliativnetzwerke

Die Teilnahme ist kostenlos!

Anbei die Einladung als PDF zum Download:

Aktuelles-Archiv:

Presse

Das Palliativ Netz im Kreis Höxter e.V. veröffentlicht in diesem Bereich:
Artikel aus der Presse

KVWL Palliativversorgung - Pressemitteilung - Header left

11.06.2024

Pressemitteilung


Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe | Stabsbereich Kommunikation | Ansprechpartner: pressestelle@kvwl.de
Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund | Tel.: 02 31/94 32 35 76 | E-Mail: pressestelle@kvwl.de, www.kvwl.de


Palliativversorgung in Westfalen-Lippe: Würdevolle Begleitung bis ans Lebensende

Bundesweit einmaliger, kassenübergreifender Vertrag macht’s möglich – Neues Datenportal belegt die Vorteile

Dortmund, 11.06.2024. – Es ist ein emotionales Thema, das berührt: die ärztliche Versorgung am Lebensende. Ängste und Vorbehalte spielen dabei häufig eine nicht zu unterschätzende Rolle. In Westfalen-Lippe können sich Patienten im letzten Lebensabschnitt allerdings auf das vertraute Arzt-Patienten-Verhältnis verlassen. Ein Umstand, der Kraft und Halt gibt. Wie gut die Palliativversorgung in Westfalen-Lippe tatsächlich ist, zeigt jetzt ein neues Datenportal, das erstmals deutschlandweite Kennzahlen zur medizinischen Versorgung am Lebensende abbildet.

Die Experten der Studie „pallCompare – Palliative Versorgung in Deutschland“ stellen Westfalen-Lippe ein gutes Zeugnis aus. „Versorgte Menschen erhalten dort in den letzten 30 Lebenstagen auch die wenigsten belastenden Behandlungen, zu denen beispielsweise Rettungsdiensteinsätze, Krankenhauseinweisungen, Intensivbehandlungen, Chemotherapien oder künstliche Ernährung zählen – und das bei der im Vergleich höchsten Kosteneffektivität“, heißt es unter anderem in der Auswertung.

Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Bei uns steht das Wohl der Patienten immer an erster Stelle. Insbesondere am Lebensende, denn hier gibt es viele bewegende Schicksale. Viele Menschen, die eine hochwertige Behandlung schlicht verdienen. Die Datenauswertung zeigt einmal mehr sehr deutlich, dass die Palliativversorgung in Westfalen-Lippe höchste Qualitätsansprüche erfüllt. Darauf sind wir stolz, zugleich ist es aber auch Verpflichtung, künftig nicht einen Millimeter nachzulassen.“

Die Grundlage für die ausgezeichnete Versorgung ist der westfälisch-lippische Palliativvertrag, der bundesweit Maßstäbe setzt. Das Besondere an diesem Versorgungsvertrag? Während im überwiegenden Bundesgebiet allgemeine (AAPV) und spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) streng getrennt voneinander organisiert und vergütet werden, gibt es in Westfalen-Lippe sogenannte palliativmedizinische Konsiliardienste. Sobald eine palliative Versorgung notwendig wird, können diese die Hausärztinnen und Hausärzte in der Versorgung von Menschen am Lebensende flexibel unterstützen.

Dr. Spelmeyer: „Dadurch können sich die Patienten, die sich in ihrem letzten Lebensabschnitt befinden, auf das einfühlsame und meist jahrelange Arzt-Patienten-Verhältnis verlassen. Ich bin sehr froh darüber, dass wir in Westfalen-Lippe diesen Weg gemeinsam mit den Krankenkassen, dem Berufsverband der Palliativmediziner und den niedergelassenen Vertragsärzten gewählt haben.“

SAPV wird immer häufiger genutzt

Den Daten zufolge wird in Deutschland immer häufiger eine SAPV genutzt. So stieg der Anteil von Versicherten, die in ihrem letzten Lebensjahr SAPV erhalten haben, in den Jahren 2016 bis 2021 von 13,3 auf 17,0 Prozent. In Westfalen-Lippe betrug der Anteil im Jahr 2021 sogar 28,4 Prozent. Dabei arbeite der in die hausärztliche Versorgung integrierte Konsiliardienst sogar deutlich kosteneffektiver: In Westfalen-Lippe falle nur ein Fünftel der Kosten an, die im Bundesdurchschnitt für die SAPV zu verzeichnen seien. Damit könne das Modell als günstiges und effektives Vorbild für andere Regionen in Deutschland dienen. – DM

Service für Redaktionen

Das neue Datenportal:
www.bifg.de/projekte/pallcompare

Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.uniklinikum-jena.de/allgemeinmedizin/Forschung/pallCompare.html

Weitere Informationen zur Palliativversorgung in Westfalen-Lippe:
https://www.kvwl.de/themen-a-z/palliativversorgung

04.06.2024

Netzwerkkoordination Kreis Höxter Header Text

Gesprächsbegleiter/innen für die gesundheitliche Versorgungsplanung
für die letzte Lebensphase nach §132g SGB
besichtigen die Feuerwehrzentrale & Leitstelle in Brakel

Die Veranstaltung erstreckte sich über 2, 5 Stunden und wurde von Herrn Achim Rustemeier, dem Lagedienstführer der Leitstelle, geleitet. Herr Rustemeier führte die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche der Feuerwehrzentrale und erläuterte dabei die Aufgaben und Herausforderungen, die der Leitstelle im Alltag begegnen. Die Teilnehmer/innen erhielten detaillierte Einblicke in die Abläufe bei Notfalleinsätzen, von der ersten Notrufannahme bis zur Koordination der Rettungskräfte vor Ort. Besonders beeindruckend war die Vorstellung der modernen Technik und Kommunikationsmittel die im Einsatz sind, um eine schnelle und effiziente Hilfeleistung zu gewährleisten. Herr Rustemeier betonte die Bedeutung einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften und unterstrich die kontinuierliche Weiterbildung und Schulung des Personals, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Feuerwehrzentrale und Leitstelle Brakel - Besichtigung am 04. Juni 2024 - Achim Rustemeier, Lagedienstführer

Achim Rustemeier, Lagedienstführer der Feuerwehrzentrale und Leitstelle in Brakel

Der Anlass der Besichtigung war, dass die Gesprächsbegleiter/innen die Abläufe und das Vorgehen der Rettungsdienste kennenlernen. Dies ist für ihre Beratungen zur Patientenverfügung von großer Bedeutung, da sie dabei auch speziell auf das Thema Notfall eingehen.

Die Gesprächsbegleiter/innen der Institutionen aus dem Kreis Höxter (Seniorenhäuser der KHWE, Wohnstätten der Lebenshilfe, Konrad-Beckhaus- Heim Höxter, Seniorenhäuser des ev. Johanneswerk, St. Nikolaus Seniorenheim Nieheim, Sankt Johannes in Warburg und das Palliativ Netz im Kreis Höxter) treffen sich alle 3 Monate zum Austausch und um die Gesundheitliche Versorgungsplanung im Kreis zu implementieren und bekannter zu machen. Diese regelmäßigen Treffen dienen dazu, Erfahrungen auszutauschen, Best Practices zu diskutieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen zu stärken.

Die Gesundheitliche Versorgungsplanung (GVP) oder auch Advance Care Planning (ACP) ist ein Beratungsprozess durch einen ausgebildeten Gesprächsbegleiter zu medizinischen und pflegerischen Versorgungswünschen für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit. Am Ende eines mehrstündigen Gesprächsprozesses, soll eine wohlinformierte und aussagekräftige Patientenverfügung entstanden sein. Teil dieser Verfügung ist zudem eine Notfallverfügung. Dadurch sollen Pflegende, Ärzte/innen und Notfallsanitäter/innen schnell erkennen, ob sich die betroffene Person z.B.: eine Reanimation, Intubation, Intensivmedizin und eine Mitnahme ins Krankenhaus wünscht oder nicht wünscht. Ist der Betroffene selbst nicht mehr einwilligungsfähig, kann der Notfallplan auch mit Bevollmächtigten/Betreuern aufgrund von Behandlungswünschen oder dem mutmaßlichen Willen des Betroffenen erstellt werden. Die Beratung wird seit 2018 in Pflegeeinrichtungen und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe von den gesetzlichen Krankenversicherungen finanziell gefördert. GVP/ACP ist eine freiwillige Leistung, sowohl von der anbietenden Einrichtung, als auch von den Leistungsempfängern. Die Gesprächsbegleiter/innen zielen darauf ab, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Hausärzten/innen und Patienten/innen zu verbessern, um eine umfassende und patientenzentrierte Versorgung sicherzustellen, insbesondere in Notfallsituationen.

Insgesamt bot die Besichtigung den Teilnehmern/innen nicht nur einen umfassenden Überblick über die Arbeitsweise der Feuerwehrzentrale und Leitstelle Brakel, sondern verdeutlichte auch die enorme Verantwortung und das Engagement, das hinter der Arbeit der Rettungsdienste steht. Am Ende der Veranstaltung bedankten sich die Gesprächsbegleiter herzlich bei Herrn Rustemeier für die informative Führung und die spannende Einsicht in die Welt der Notfall- und Rettungsdienste.

Feuerwehrzentrale und Leitstelle Brakel - Besichtigung am 04. Juni 2024 - Gesprächsbegleiter/innen

Gesprächsbegleiter/innen:

Links: hinten Silvia Drüke (KHWE), Alicja Bönning (KHWE), vorne Maria Kukuk (Asklepios)

Rechts: hinten Alexandra Mehler (nicht auf dem Foto) und Andreas Ruhnau (Lebenshilfe), vorne Jana Rahmel und Meike Gast (Palliativ Netz im Kreis Höxter)

20.02.2024

Den letzten Tagen mehr Leben geben:
Palliativ Netz im Kreis Höxter begleitet Sterbende und ihre Familien

Das Palliativ-Care-Netz im Kreis Höxter hat in den 15 Jahren seines Bestehens schon viele Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleitet.

Ärztlicher Leiter ist Dr. Michael Stoltz. Meike Gast (links) und Jana Rahmel sind Koordinatorinnen und übernehmen inzwischen auch die qualifizierte Gesprächsbegleitung.

Außerdem hat Meike Gast im Mai 2022 mit 30 Prozent ihrer Stelle die Koordination der regionalen Hospiz- und Palliativ-Netzwerke übernommen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Westfalen-Blatt vom 20. Februar 2024

Palliativ Netz im Kreis Höxter e.V. - Bestehen seit 15 Jahren

Meike Gast, (v.l.) mit Jana Rahmel und Dr. Michael Stoltz

© Quelle: Sabine Robrecht

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